Siedlung am Schlierbacher Weg Mein Angebot
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Wohnumfeldverbesserung


Das Ziel meiner Wohnumfeldverbesserung ist es Außenanlagen zu schaffen, die die Mieter aktiv für die Erholung im Grünen nutzen können. Mein gestalterisches Ziel ist es, Grünanlagen zu schaffen, in denen eine schöne Atmosphäre herrscht und in denen die Mieter sich in ihrem täglichen Umfeld wohl fühlen können.

Durch die Anlage von Mietergärten, werden Freiflächen sinnvoll genutzt. Gartenarbeit ist eine Tätigkeit, die die Gesundheit fördert. Gartenarbeit ist kommunikativ und so ist die Anlage von Mietergärten auch ein Mittel gegen die Vereinsamung und Isolation der Menschen in den Siedlungen. Die Verwendung von Blüten- und Duftpflanzen, die auch Singvögel und Schmetterlinge in die Siedlung locken, naturnah gestaltete Spielbereiche für Kinder und Verweilgärten mit Duft- und Aromapflanzen, für die älteren Mieter der Siedlung sind weitere Elemente, die die Grünanlagen zu einem Erholungsraum werden lässt.

In meinem Konzept für die Außenanlagengestaltung der Siedlung am Schlierbacher Weg wurde dieser Planungsansatz umgesetzt. Für die Bewohner der Siedlung wurden Terrassen- und Mietergärten, ein in die Anlage integrierter KITA-Garten, sowie Spiel- und Freizeitmöglichkeiten für alle Altersklassen angelegt. In einem Teil der Wohnanlage wurde ein Generationsübergreifendes Wohnprojekt mit einem Verweilgarten als Treffpunkt für, Alt und Jung’ angelegt. Die Siedlung gilt seit über zehn Jahren als Beispiel für eine, gut funktionierende’ Wohnanlage mit einer stabilen, lebendigen Mietergemeinschaft.

Die Siedlung am Schlierbacher Weg wurde ausgezeichnet mit dem Bauherrenpreis 1994 und aufgenommen in "Die Neuen Architekturführer", Sammelband Nr. 3, Stadtwandelverlag 2003. Das Wohnkonzept Hofje, Generationsübergreifendes Wohnen wurde ausgezeichnet mit dem Gestaltungspreis der Wüstenrot – Stiftung 1995

Für die Wohnumfeldverbesserungsmaßnahmen auf den Grundstücken der Forster Wohnungsbaugesellschaft e.G., in Forst Lausitz wurde das ganzheitliche Gestaltungskonzept der Siedlung am Schlierbacher Weg von mir weiterentwickelt. Durch zusätzliche Pflanzungen mit Blüten- und Duftpflanzen im Jahresverlauf entstanden blühende Gärten, die nun die vorhandenen Grünanlagen und Vorgartenzonen atmosphärisch aufwerten. Terrassen- und Verweilgärten für die Mieter wurden in die bestehenden Grünflächen eingearbeitet. Ein Projekt, welches neben dem gestalterischen Konzept besonders durch seine niedrigen Bau- und Pflegekosten Beachtung findet. Die zusätzliche Bepflanzung gibt der Wohnanlage heute ihren unverwechselbaren Charakter und verbindet die Gebäude mit der Außenanlage zu einem harmonischen Gesamtbild.
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Kurzbeschreibung des Konzeptes für die Wohnumfeldverbesserungsmaßnahmen auf den Grundstücken der Forster Wohnungsbaugesellschaft e. G. in Forst (L.)

Die Außenanlagen der FWO zeichneten sich durch große Rasenflächen, altem Baumbestand und einer eintönigen Rahmenpflanzung entlang der Grundstücksgrenzen aus, sowie einer 3 bis 4 geschossigen Bebauung in Plattenbauweise.

Um das Wohnumfeld für die Mieter attraktiver zu gestalten wurde von mir in Zusammenarbeit mit der Forster Wohnungsbaugesellschaft e. G. ein neues, kostengünstiges Model zur Wohnumfeldverbesserung entwickelt und umgesetzt.



Die drei Schwerpunkte des Konzeptes sind:

Die Aufwertung der bestehenden Grünanlagen
durch eine zusätzliche Bepflanzung, die in die vorhandenen Pflanzenflächen eingearbeitet wird. Die Auswahl der zusätzlichen Bepflanzung erfolgte unter den Gesichtspunkten:
  • Auswahl von Pflanzen die den Standortansprüchen gerecht werden und minimale Pflege benötigen
  • Auswahl von Pflanzen, die sich harmonisch mit dem vorhandenen Pflanzen verbinden
  • Attraktives Pflanzenbild auch im Herbst- und Winter
  • Blütenpracht durchs ganze Jahr
  • Einarbeiten von Duftpflanzen an bestimmten Punkten, wie z.B. entlang der Eingangsbereiche
  • Anlegen kleiner Verweilgärten für die Mieter
  • Anlage von Mieter- und Terrassengärten
Begrenzung der Sanierungsmaßnahmen
Die vorhandene Pflanzung wurde erhalten. Vorhandene Wegenetze wurden erhalten. Nur schadhafte Wegeflächen, Treppenanlagen oder Zufahrten wurden saniert

Reduzierung der Baukosten
Durch gezielte, punktuelle Bepflanzungs- und Sanierungsmaßnahmen Durch Bodenverbesserungsmaßnahmen und dadurch reduzierten Oberbodenauftrag- und Abtrag.
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