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Naturgärten


Die Anlage ländlicher Gärten, im Einklang mit der Natur, die mit allen Sinnen erlebt werden können.

Ländlich gelegene Gästehäuser und Ferienbauernhöfe sind von schönen Naturräumen umgeben. Sie liegen oft inmitten von Wiesen mit vielerlei Wildkräutern. Die Grundstücke sind mit Wildrosen und Obstbäumen bewachsen und oft von weiträumigen Wäldern umgeben. Natürliche Gewässer wie Bäche, Weiher und Seen liegen meist in unmittelbarer Nähe oder sogar auf dem eigenen Grundstück. Die Lebenskraft der Natur ist überall spürbar; durch die gute Luft die wir einatmen, durch die frische Erde die wir riechen oder durch die aromatischen Wildfrüchte und die Wildkräuter die wir dort finden. Nach einem Aufenthalt in der Natur, fühlen wir uns körperlich gekräftigt, geistig ruhiger und seelisch ausgeglichener. Mit mehr innerer Ruhe und Gelassenheit können wir, von Neuem die vielfältigen Anforderungen unseres Alltags bewältigen.

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Abbildung oben: Rastplatz inmitten einer alten Obstbaumwiese auf dem Gelände des Landhauses Wittemans in Neuruppin / OT Stöffin

Die umgebende Natur und der individuelle Schwerpunkte des Hauses können durch eine entsprechende Gestaltung des Gartens zu einer harmonischen Einheit verbunden werden. Dadurch entsteht eine einmalige, schöne Atmosphäre, die auf das Ferienerleben und die Erholung der Gäste positiv wirkt.

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Abbildung oben: Eingangsbereich des Landhauses Wittemans in Neuruppin, Ortsteil Stöffin mit einer Bepflanzung die den Schwerpunkt des Hauses, rund um die Kräuterküche’ mit Wildkräutern und essbaren Blüten darstellt.

Für Landgasthöfe und Ferienbauernhöfe gibt es viele Möglichkeiten, die Gaben der Natur für die Erholung ihrer Gäste zu nutzen. Die Häuser können ihr Außengelände nutzen, um ihren Gästen Bewegungsangebote, Gesunde Ernährung, Kräuterkunde oder Wasseranwendungen und geistige Entspannung im eigenen Garten anzubieten. Ist das Thema des Hauses eine gesunde Ernährung, kann durch eine entsprechende Bepflanzung mit essbaren Pflanzen und Kräutern das Außengelände von den Gästen, rund um die Ernährung, vielfältig genutzt werden. So ist eine schön gestaltete und großzügige Bepflanzung mit den Kräutern aus der Region und mit den Blumen deren Blüten in den Gerichten des Hauses verwendet werden passend. Weiterhin eignen sich Wildsträucher wie Holunder, Kornelkirsche und Wildrosen, sowie die regionalen Bäume, wie die Linde, die auch in der Naturheillehre verwendet werden für die Bepflanzung. Weniger ist immer mehr und ein klar erkennbares Konzept wichtig. Befindet sich auf dem Grundstück ein Gewässer, können ein Natur belassener Schwimmteich und natürliche Anlagen für einfache Wasseranwendungen wie Wassertreten oder das Kalte Armbad nach Kneipp die Schwerpunkte sein. Schon im Eingangsbereich kann zum Beispiel ein Sprudelstein oder ein Armbadbecken auf das Thema Wasserheilkunde hinweisen. Ein Bach der das Gelände durchzieht oder ein Teich sollte dann zum gestalterischen Schwerpunkt werden. Eine Wiesenfläche am Wasser kann am Morgen zum Tautreten genutzt werden. Durch eine Bepflanzung aus Heilpflanzen die am Wasser wachsen, zum Beispiel mit Baldrian und Minzen, ist eine zum Thema Wasser passende Bepflanzung schön. Da jedes Gästehaus von einem einmaligen Naturraum umgeben ist, ist es wichtig, diesen unverwechselbaren Naturraum mit der Gestaltung des Außengeländes auf dem Grundstück in Einklang zu bringen. Wird zum Beispiel der Bach, der durch das Gelände eines Bauernhofes fließt genutzt um darin ein natürlich gestaltetes Becken zum Wassertreten anzulegen, ist der Garten im Einklang mit der ihn umgebenden Natur. Diese äußere Harmonie wirkt auch harmonisierend auf die Gäste. Ebenso sollten die Pflanzen der Region in die Bepflanzung des Geländes mit einbezogen werden.

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Abbildung oben: Der Gastronomiebereich im Landhaus Wittemans, eingerahmt von Kräuterbeeten und Kräuterschalen

Die Wildkräuter aus der Region, im Kräutergarten auf dem Gelände des Hauses anzupflanzen, ermöglicht den Gästen diese Pflanzen genau kennen zu lernen. Sie können weiterhin etwas über deren Heilwirkung und über die Verarbeitungsmöglichkeiten der Wildkräuter aus der Region erfahren. Wird das Kräuterbeet rund um den unmittelbaren Gastronomiebereich angelegt sind die Gäste auch während des Essens von duftenden Kräutern umgeben und sie können sich die Pflanzen, die sie gerade gegessen haben, sofort anschauen.

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Abbildung oben: Kräutererleben mit allen Sinnen im Landhaus, mit den Wildkräutern aus der Region die im Kräuterbeet rund um den unmittelbaren Gastronomiebereich wachsen.

Werden die Kräuter außerdem in den Speisen des Hauses verarbeitet, erleben die Gäste ein lebendiges Miteinander zwischen der Landschaft und den angebotenen Speisen die sie essen. Ein kleiner Hofladen mit Produkten aus der Region rundet das Angebot rund um das Thema gesunde Ernährung ab. Die Gäste können nach ihrem Aufenthalt zum Beispiel Brotaufstriche, Kräuteressig oder Kräuteröle mit den Pflanzen, die sie gegessen haben und die sie nun aus dem Kräuterbeet kennen, mit nach Hause nehmen oder in Kursen vor Ort selber herstellen.

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Abbildung oben: Ein schön gestaltetes Angebot mit den ländlichen Produkten aus der Region, die in der Küche verwendet und zum Verkauf angeboten werden.

Durch das Erleben der Natur mit allen Sinnen fühlen sich die Gäste mit ihrem Ferienort verbunden. Sie erleben sich selbst in einem lebendigen Einklang mit der Natur dieses Ortes. Dies wirkt sich auch auf die Erholung der Gäste positiv aus. Dieses Erleben kann dann zum Beispiel bei Kräuterwanderungen in der unmittelbaren Umgebung noch erweitert werden. Auch die Fußreflexzonenmassage durch barfuss Laufen auf verschiedenen Naturmaterialien ist in der Natur möglich. Die Wiesenflächen, der Boden des Waldes, der mit Blättern, Reisig oder Nadeln bedeckt ist oder flache Bäche mit Kieseln in verschiedenen Größen sind natürliche Barfußwege. So kann entweder auf dem eigenen Gelände oder in der unmittelbaren Umgebung eine natürliche Wegstrecke zum Barfuss laufen entstehen. Das Wegenetz entsteht größtenteils durch die Verbindung von verschiedenen bereits vorhandenen Naturbelägen die zu einem Barfussweg zusammengeführt werden. Auch auf dem Gelände sind bei genauem Hinsehen vielerlei natürliche Beläge vorhanden, die zum Barfuss laufen geeignet sind. So kann ein Spaziergang über das Gelände gleichzeitig der Massage der Fußreflexzonen dienen. Um den Landgasthof oder den Ferienbauernhof zu einem Ort werden zu lassen der im Einklang mit der ihn umgebenden Natur steht, ist es schön, Naturmaterialien zu verwenden. Die Gestaltung des Außengeländes, die Wahl der Materialien, die Wahl der Bepflanzung und die Farbauswahl, sowie die Angebote des Hauses sollten sich miteinander zu einer harmonischen Einheit verbinden. Die Gestaltung des Eingangsbereiches ist besonders wichtig. Durch einen Eingangsbereich, der schon von weitem einladend wirkt und der durch eine schöne Gestaltung das Angebot des Hauses repräsentiert, werden die Gäste freundlich empfangen und kehren sicher gerne wieder an ihren Ferienort zurück.

Weiterhin gibt es die Möglichkeit, mit den Heilpflanzen und den Duft- und Aromapflanzen, Sitzplätze und Ruhebereiche zu gestalten. So ist es schön, Sitzplätze auf dem Gelände, die von den Gästen besonders gerne am Abend aufgesucht werden, mit Pflanzen die in der Nacht duften, wie der Nachtkerze oder der Nachtviole zu bepflanzen. Wird im Pflanzbeet ein Sprudelstein installiert duften die Blüten nochmals intensiver. Plätze die der Entspannung dienen können mit beruhigend wirkenden Pflanzen wie Baldrian, Hopfen und Johanniskraut eingerahmt werden. Die creme-rosefarbenen Blüten von Baldrian duften, ganz im Gegenteil zu dem intensiven Geruch der Tropfen die aus den Wurzeln hergestellt werden, angenehm lieblichsüß. Pflanzen wirken auf uns Menschen heilend, wenn wir sie betrachten, daran riechen oder uns mit ihnen umgeben. Jede Pflanze hat eine eigene Ausstrahlung, die sich oft mit der medizinischen Indikation deckt. Ein gutes Beispiel hierfür ist das Johanniskraut. Johanniskraut wird gegen Depressionen angewandt. Die Pflanze strahlt uns mit ihren sonnig-gelben Blüten fröhlich entgegen. Die Blüten wirken also schon beim Betrachten fröhlich machend auf unser Gemüt. Daher ist auch ein natürlicher Garten mit ländlichen Pflanzen wie Baldrian, Minze und Johanniskraut durchaus ein Garten, der uns über die Sinne berührt. Auf dem Gelände sollten auch Ruheplätze angelegt werden, die den Gästen abseits des Gastronomiebetriebes ruhige Sinneserlebnisse in der Natur ermöglichen. Den leisen Tönen der Natur zu lauschen, dem Gesang der Vögel oder dem plätschern des Wassers, die Geräusche des Windes wahrzunehmen und dem Blätterrauschen der Bäume oder den Geräuschen, die Regentropfen die auf Blätter prasseln machen zuzuhören, beruhigt unser tief im Innern und gibt uns wieder mehr Ruhe und Zuversicht.

Referenz: Landhausgarten Wittemans
Die Familie Wittemans führt Sie gerne über das Gelände. Probieren Sie die Pflanzenküche des Hauses und lernen Sie die vielen Kräuter und essbaren Blüten im Kräutergarten rund um den Gastronomiebereich kennen. Das Kosten der Kräuter ist erwünscht.

Landhaus Wittemans
Dorfstraße 23a
16833 Neuruppin / OT Stöffin
Tel.: 033932 / 71168
www.landhaus–wittemans.de


Referenz: Familienhotel Brandtsheide
Auf dem weiträumigen Gelände entstehen ein ländlicher Duft- und Aromagarten eine große Streuobstwiese mit alten Obstsorten aus der Region ein ländlicher Kräuter- und Gemüsegarten ein Barfussweg über das gesamte Gelände mit Holzbelägen, Natursteinen, Wasser und begehbaren Pflanzen und eine Wassertretanlagen nach Kneipp Realisierung 2008-2010 Der Gestaltungsplan für den Duft- und Aromagarten ist im Gastronomiebereich des Familienhotels ausgestellt.

Familienhotel Brandtsheide
Bahnhofstraße 8c
14827 Jeserig
Tel. 033849 7960
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